5.07.2012

… wenn die Blümchen Durst haben – Spannendes zum Beruf GärtnerIn im Garten- und Landschaftsbau

In diesem Park vergisst man seine Sorgen - Sans souci

Hey Leute!!!

Mein Name ist Yvonne, ich bin 14 Jahre alt und besuche die Jahrgangsstufe 8 der Oberschule in Hohen Neuendorf. Wir hatten Projektwoche und haben das Projekt PraxisTrio gemacht mit unseren Betreuern Ben, Uta und Andreas. Wir mussten auch Teams bilden. Meine Teamkolleginnen heißen Mona und Anna. Unser Team heißt Reivolllei, weil wir nach unseren Hobbys gegangen sind, in diesem Fall Reiten,Volleyball und Leichtathletik.

Am Mittwoch, den 18. April 2012 besuchten wir (als Team) dann unsere drei Betriebe aus den Berufsfeldern Handwerk/Technik, Soziales und Büro/Dienstleistungen in Potsdam. Unsere Berufe waren GärtnerIn im Garten- und Landschaftsbau, Sozialpädagoge/Sozialpädagogin und Hotelfachmann/-frau. An dem Tag führte jede von uns ein Interview durch.

Ich stelle euch heute den Beruf GärtnerIn im Garten- & Landschaftsbau vor. Dafür waren wir bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), im Park Sanssouci. Als Erstes empfing uns dort Frau Bärbel Siegel. Sie hat uns durch das Gelände geführt. Dabei haben wir das Schloss Sanssouci, schöne Blumen, zurechtgeschnittene Bäume, Schlossdekorationen und eine sehr gepflegte Umgebung gesehen. Um das Interview durchführen zu können, haben wir uns auf eine Bank an einen ruhigen Ort gesetzt. Dann stellte ich ihr Fragen zum Betrieb. Sie erzählte uns, dass die Arbeit einer Landschaftsgärtnerin sehr schwer ist, ihr der Beruf aber trotzdem sehr viel Spaß macht!

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg wurde 1991 gegründet. Sie ging aus dem Vorgängerbetrieb „Schlösser und Gärten“ hervor. Es gibt in der Stiftung ca. 450 Mitarbeiter und die Gartenabteilung selber hat ca. 130 Mitarbeiter insgesamt. Es gibt drei Abteilungen in dem Betrieb. Frau Siegel hat eine bestimmte Abteilung in der sie arbeitet und zwar die Abteilung FB 3. Das Grundstück, für das sie zuständig ist, hat etwa 1700 Hektar. Und Frau Siegels Mitarbeiter und sie bewirtschaften davon etwa 100 Hektar.

Kunstvoll gestaltetes Blumenbeet

Danach habe ich sie einige persönliche Fragen gefragt: Als Landschaftsgestalterin verdient man ungefähr 1500 Euro pro Monat. Ihr Wunschberuf war es trotz allem nicht, eigentlich wollte sie Schornsteinfegerin werden. Aber ihr macht die Arbeit trotzdem sehr viel Spaß. Sie arbeitet 40 Stunden die Woche.

Als Nächstes habe ich ihr dann noch Fragen zur Ausbildung gestellt. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Der geforderte Schulabschluss für den Landschaftsbau ist der Realschulabschluss. Die Fächer Mathematik und Biologie sind besonders wichtig, um diesen Beruf zu erlernen. Ähnliche Berufe sind z.B. BaugeräteführerIn, StraßenwärterIn und ForstwirtIn. Die Voraussetzung für Landschaftsbau ist eine abgeschlossene Facharbeiterausbildung. Der Beruf ist ein körperlich schwerer Beruf, wird aber gern sowohl von Jungen als auch von Mädchen erlernt. Und wenn sie bei der Ausbildung einen guten Abschluss erzielen, werden sie für ein weiteres Jahr übernommen. Dann war ich mit dem Interview fertig und Frau Siegel begleitete uns zum Ausgang.

Meine Meinung zu dem Tag: Ich fand den Tag gut, weil wir mal in drei Berufe reinschauen durften. Trotzdem würde ich den Beruf GärtnerIn im Garten- und Landschaftsbau nicht unbedingt wählen, weil es eine körperlich schwere Arbeit ist. Aber wer es gern werden möchte, dem würde ich ein Gespräch mit Frau Siegel unbedingt empfehlen.

Ein Vortrag von Yvonne Z.

Danke fürs Lesen.

Tschüss…

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